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PROMILLE-STUFEN & WIRKUNG

Was jeder Promillewert im Körper bewirkt.

Von 0,0 ‰ bis zum lebensgefährlichen Bereich: typische Wirkungen, gesetzliche Schwellen und Gefahrenzeichen – in einer interaktiven Promille-Übersicht zum Schieben.

Was jeder Promillewert im Körper bewirkt.

0.80 ‰

Wie diese Promille-Tabelle zu verstehen ist

Blutalkoholkonzentration beschreibt die Menge Alkohol im Blut, in Deutschland und Österreich in Promille (‰) angegeben (1 ‰ = 1 Gramm Alkohol pro Liter Blut). Die angegebenen Bereiche beschreiben typische Wirkungen. Sie sind kein persönlicher Fahrplan und keine Garantie, wie sich ein einzelner Mensch fühlt.

Toleranz, Körpergewicht, Essen und Genetik verändern das subjektive Befinden – die messbare Einschränkung der Reaktionsfähigkeit bleibt jedoch bei allen Menschen bestehen.

Warum die Wirkung so schnell eskaliert

Alkohol wirkt im Gehirn nicht linear. Zuerst werden die vorderen Hirnareale gedämpft, die für Selbstkontrolle und Gefahreneinschätzung zuständig sind. Deshalb bemerkt man die eigene Beeinträchtigung oft als Letztes.

Da die Leber im Schnitt nur etwa 0,1 bis 0,15 ‰ pro Stunde abbaut, dauert der Abbau von 1,0 auf 0,0 ‰ rund 7 bis 10 Stunden.

Vergiftungssymptome und Notruf

Warnzeichen einer akuten Alkoholvergiftung: Person ist nicht ansprechbar oder kaum weckbar, unregelmäßige oder sehr langsame Atmung (unter 8 Atemzüge/Minute), kalte blasse Haut, Erbrechen im Schlaf. Bringen Sie die Person in die stabile Seitenlage und wählen Sie sofort Notruf 112.

Quellen

Häufige Fragen

Ab wie viel Promille ist man fahruntüchtig?

In Deutschland gilt ab 0,5 ‰ ein gesetzliches Fahrverbot (Ordnungswidrigkeit). Bei Ausfallerscheinungen oder Unfällen droht schon ab 0,3 ‰ ein Strafverfahren (relative Fahruntüchtigkeit). Ab 1,1 ‰ gilt man ausnahmslos als absolut fahruntüchtig.

Was ist der normale Promillewert?

Bei einem nüchternen Menschen liegt der Promillewert bei 0,00 ‰.

Ab wie viel Promille droht Lebensgefahr?

Ab etwa 2,5 bis 3,0 ‰ besteht akute Lebensgefahr durch Atemlähmung und Ersticken am Erbrochenen.

Kann man sich an Promille gewöhnen?

Gewohnheitstrinker spüren subjektiv weniger Trunkenheit, Reaktionszeit und Koordinationsfähigkeit sind jedoch objektiv genauso eingeschränkt.